Filmreihe „Soziale Arbeit im Spiel- und Dokumentationsfilm“ an der FH Erfurt

Auch in diesem Sommersemester gibt es wieder eine Filmreihe mit dem Titel „Soziale Arbeit im Spiel- und Dokumentationsfilm“, die 14-tägig dienstags im Café Aqua an der FH stattfindet, jeweils um 18:15 Uhr gehts los, anschließend gibt es natürlich immer noch die Gelegenheit zur Diskussion.

Der nächste Termin ist am 09.04. mit dem Film „Anmut sparet nicht noch Mühe“ (Die Kinder von GOLZOW). Der erste zusammenfassende Film. Die Chronik der „Kinder von Golzow“ ist
einzigartig sowohl als Dokumentarfilm, der eine Kohorte der Jahrgänge 1953-1955
von 1961 bis 1992 dokumentarisch begleitet als auch in seinem Blick auf das
Aufwachsen in der untergegangenen DDR. Zahlreiche nationale und internationale
Preise!

23.4. Kriegerin. Jung, weiblich, rechtsradikal. (Ein Film von David Wnendt, D 2011)
Ein Film über `Nachwendesozialisation` und eine Jugendclique in einer ostdeutschen Kleinstadt, junge Frauen in der rechtsradikalen Szene, Ausländerfeindlichkeit….; ist ein Ausstieg möglich? – Zahlreiche nationale Filmpreise!

14.5. „Und alle haben weggesehen“ (Deutschland 2013)
Spielfilm zur Situation der Heimerziehung in der 50er,60er Jahren in der BRD und der
institutionellen Gewalt und ihrer traumatisierenden Auswirkungen auf die Betroffenen
bis heute; frei nach dem Buch „Schläge im Namen des Herrn“ von Peter Wensierski

28.5. „Bambule“ (von Ulrike Meinhof, Deutschland 1970)
Dokumentarischer Spielfilm zu `Heimterror und Gegenwehr` – der Film zeigt am
Beispiel des ehemaligen Mädchenheims Guxhagen die Praxis der
`Fürsorgeerziehung` in Westdeutschland und Versuche der Gegenwehr. Ein Beitrag
zur sog. Heimkampagne.

11.6. GJWH – Material zum geschlossenen Jugendwerkhof Torgau/DDR (2006)
Film – überwiegend Interviews mit ehemals Betroffenen – über das leben im GJWH Torgau, seine Funktion und die Auswirkungen auf die Betroffenen; entstanden unter Mitwirkung einer studentischen Gruppe der FH für Soziale Arbeit Mittweida

25.6. Die Kunst des negativen Denkens (Norwegen 2006)
Zum Schluss eine norwegische Komödie; wer sie gesehen hat, für den wird
Gruppentherapie nie mehr sein wie zuvor …

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!


2 Antworten auf „Filmreihe „Soziale Arbeit im Spiel- und Dokumentationsfilm“ an der FH Erfurt“


  1. 1 Ralf 21. August 2013 um 15:21 Uhr

    Hallo, klasse Blog und ein toller Aertikel. Der Film über die Soziale Arbeit ist auch top. Sehr gut durchdacht. Lg. Ralf

  2. 2 Admin 03. Februar 2014 um 21:23 Uhr

    Danke, wir tun was wir können.

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